Siebträgermaschine

Das Heiligtum, der Schrein, der Fetisch des Baristas. Es werden Glaubenskriege über die Frage ausgefochten, welches Modell den besten Espresso macht. Bei einer Siebträgermaschine wird mit Hilfe des Kesseldrucks das 88° bis 95° C heiße Wasser mit 9 bar durch einen Duschkopf in den Siebträger auf das Kaffeemehl gepresst. Der Druck wird durch einen Hebel oder oder eine elektrische Pumpe erzeugt. Das erste Patent auf dieses System wurde 1938 von dem Italiener Achille Gaggia angemeldet. Die Bedienung einer Siebträgermaschine durch den Barista ist anspruchsvolle Handarbeit, erfordert Erfahrung, Präzision und Sauberkeit. Deshalb wird sie in der Systemgastronomie immer häufiger durch Vollautomaten ersetzt. Die Baristi im Van Dyck arbeiten an einer zweigruppigen Dallacorte Evolution.