Bohne

Der professionelle Kaffeeanbau verwendet heute nur noch die zwei Sorten Arabica und Robusta. Die gelb-grünlichen und nach Stroh duftenden Bohnen werden durch die Aufbereitung der Kirschen des Kaffeestrauches gewonnen. Die Bohnen wachsen zunächst als gegenüberliegendes Kernpaar in den Kirschen heran. Nach der Ernte werden die äußeren Schichten der Kirsche, d.h. die Fruchthaut, das Fruchtfleisch und der Fruchtschleim entfernt. Anschließend werden die Bohnen getrocknet, bis sie nur noch einen Wassergehalt von zehn bis dreizehn Prozent haben. Kaffee enthält wie die meisten Naturstoffe eine Vielzahl von Inhaltsstoffen: Kohlenhydrate, Fette, Wasser, Säuren, Alkaloide, Mineralstoffe, Eiweißstoffe und Aromastoffe. Die Arabicabohne kann man – mit etwas Übung – an ihrer ovalen Form und einem eher unsauberen, welligen Spalt erkennen. Robustabohnen sind kleiner, gedrungen-rundlich und haben einen geraden, sauberen Spalt. Die Arabicabohne enthält feine Röstnoten, Säuren und Fruchtaromen, die Robustabohne eher kräftige, erdige Nuancen und gibt vor allem dem Espresso die gewünschte Fülle und den Körper. Auszuprobieren bei Van Dycks „Ehrenfelder“ mit einem Robustaanteil von vierzig Prozent.